Gewalt-Prävention
Um Krisensituationen vorzubeugen bzw. schnelle Hilfe zu leisten, wenn „das Kind in den Brunnen gefallen ist“, hat unsere Schule eine ganze Palette vom Maßnahmen.
Beratungslehrer für Gewalt- und Suchtprävention
Schwerpunkt der Beratungslehrerarbeit ist das Stärken der Persönlichkeit einzelner Kinder und Jugendlicher, um sie vor Gefährdungen bzw. Fehlentwicklungen zu schützen.
So sollen Kinder und Jugendliche befähigt werden, auch schwierige Lebenssituationen zu bestehen, ohne sich vom Konsum psychoaktiver Substanzen abhängig zu machen oder auf eine andere Weise Schaden zu nehmen.
Beratungsfelder sind:
Physische und psychische Gewalt in der Schule
Umgang mit Leistungsdruck und Schulstress
Gefahren im Internet z.B. „Cyber-Mobbing“ und Spielsucht
Beratung im Bereich Rauschmittelkonsum
Ansprechpartnerinnen: Kerstin Fiedler (UBUS) und Frau Pappisch (Schulsozialarbeiterin) und Frau Josic (Lehrerin)
PiT-Projekt
„PiT“ ist die Abkürzung für „Prävention im Team“ und ist das Gewaltpräventions-programm der Hessischen Landesregierung (siehe https://netzwerk-gegen-gewalt.hessen.de/programme/praevention-im-team-pit).
An der Mendelssohn-Bartholdy-Schule ist die Teilnahme an diesem Programm seit einigen Jahren fester Bestandteil des Unterrichts für die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassenstufen.
Ansprechpartner:
Herr Grabovac, Herr Treutlein, Frau Elstner, Frau Kölbel und Frau Fiedler
Die Streitschlichter
Ein harmonisches Miteinander und eine starke Schulgemeinschaft liegen uns am Herzen. Deshalb gibt es an unserer Schule die Streitschlichter-AG, eine AG im Rahmen des Ganztags.
Unsere Streitschlichter sind engagierte Jugendliche, die in den großen Pausen Verantwortung übernehmen und ihren Mitschülerinnen und Mitschülern dabei helfen, Konflikte friedlich, fair und auf Augenhöhe zu lösen – von Lernende für Lernende. Die AG bringt viele positive Aspekte für die gesamte Schulgemeinschaft und für die Schlichter selbst mit sich. Die Kinder lernen eigenes Konfliktmanagement, Streitigkeiten ohne das Eingreifen von Erwachsenen und ohne erhobenen Zeigefinger zu klären. Empathie wird gestärkt. Die Kinder lernen, sich in die Lage anderer hineinzuversetzen und unterschiedliche Perspektiven zu verstehen. Auch die Förderung von Zivilcourage ist ein Thema. Unsere Streitschlichter schauen nicht weg, sondern bringen sich aktiv und schlichtend ein. Durch die friedliche Lösung von Konflikten wird das Schulklima langfristig verbessert und weiterer Streit verhindert. Das Amt des Streitschlichters bringt viel Verantwortung mit sich, weshalb alle Mitglieder intensiv auf ihre Aufgaben vorbereitet werden. Wir haben einen eigenen Raum, diesen pflegen wir und nutzen ihn für die Streitschlichtergespräche. Ab Klasse 6 startet die Ausbildung. Es wird über die richtige Gesprächsführung gesprochen. Es werden Techniken erlernt, um einen Streit zu schlichten. Um dies zu lernen werden Rollenspiele durchgeführt. Wir lernen Deeskalationsmethoden und aktives Zuhören sowie verschiedene Techniken. Die Streitschlichter wachsen als Gruppe eng zusammen. Bevor der echte Dienst beginnt, meistern die angehenden Streitschlichter eine kleine Prüfung. Dies ist ein besonderer Tag, an dem auch die bereits ausgebildeten Streitschlichter dabei sind, um die „Neuen“ zu unterstützen. Traditionen muss man pflegen! Nach bestandener Prüfung lassen wir den Tag immer bei einer gemeinsamen Pizza ausklingen und man erhält eine Urkunde, sowie einen Streitschlichterausweis. Nach der bestandenen Prüfung beginnt frisch geprüft und motiviert der Dienst. In den großen Pausen stehen die Streitschlichter ihren Mitschülerinnen und Mitschülern nach klaren, fairen Regeln helfend zur Seite.
Ansprechpartnerinnen und Lehrkräfte, die die Streitschlichter AG betreuen sind Frau Britz, Frau Hartlich und Frau Kölbel.