7G1 und 7G2 im Englischen Theater
Am Donnerstag, den 07.05.2026 unternahmen die Klassen 7g1 und 7g2 gemeinsam mit ihren Lehrkräften Frau Farr, Frau Hartlich und Herrn Mihmat einen Ausflug nach Frankfurt. Im Englischen Theater sahen sich die Lernenden das englischsprachige Stück „Hood in the Wood“ an. Anschließend erkundeten die Klassen die Frankfurter Innenstadt. Dabei führte Herr Mihmat die Gruppe zu verschiedenen geschichtsträchtigen Orten und berichtete Interessantes über die Geschichte der Stadt.
Herzlich willkommen an der Mendelssohn-Bartholdy-Schule!
Berufsorientierung an der Mendelssohn-Bartholdy-Schule: Digital in die Zukunft gestartet
Am 22. und 23. Januar wurde an der Mendelssohn-Bartholdy-Schule bereits zum zweiten Mal das Projekt „Deine Zukunft #REAL:DIGITAL“ durchgeführt. Schülerinnen und Schüler der Klassen 8, 9 und 10 nahmen an dem Angebot zur beruflichen Orientierung teil.
„Deine Zukunft #REAL:DIGITAL“ ist eine mobile Initiative des Hessischen Ministeriums für Kultus, Bildung und Chancen.
Das Projekt bringt moderne Berufsorientierung direkt in die Schule. In interaktiven Workshops setzten sich die Jugendlichen mit digitalen Technologien auseinander, die in vielen Berufen heute und in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. An verschiedenen Stationen arbeiteten sie praxisnah zu Themen wie künstliche Intelligenz, Virtual und Augmented Reality, Sensorik oder dem Internet der Dinge. Dabei wurde deutlich, wie diese Technologien im Berufsalltag eingesetzt werden und welche Kompetenzen dafür benötigt werden.
Begleitet wurden die Workshops von speziell geschulten sogenannten Digi-Coaches. Sie unterstützten die Schülerinnen und Schüler bei den Aufgaben, erklärten technische Zusammenhänge verständlich und stellten Bezüge zu unterschiedlichen Ausbildungsberufen und Studiengängen her. Ziel des Projekts ist es, Interesse an digitalen Themen zu wecken, Berührungsängste abzubauen und bei der beruflichen Orientierung zu helfen.
Viele Schülerinnen und Schüler zeigten sich interessiert und engagiert. Sie berichteten, dass sie neue Berufe kennengelernt haben und nun besser verstehen, welche Rolle digitale Technik in der Arbeitswelt spielt.
Erste Monatsfeier des Hauptschulzweiges an der Mendelssohn-Bartholdy-Schule
Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien trafen sich die Schülerinnen und Schüler des Hauptschulzweiges der Mendelssohn-Bartholdy-Schule erstmals zu einer gemeinsamen Monatsfeier. Sie dient der Information und Berichterstattung, und sie ist Plenum für Ehrungen unterschiedlichster Art.
Nach der Begrüßung durch Schulleiter Matthias Böcher, berichteten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7h1 von ihrem Ausflug zur Eissporthalle nach Frankfurt. Die Klassen 8h1, 9h1 und 9h2 erzählten vom Besuch des Kinopolis, bei dem sie sich den neuen Film Avatar ansahen.
Von den gemachten Erfahrungen im Praktikum berichteten Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 8. Sie beschrieben ihre Aufgaben in den Betrieben, erklärten einzelne Berufe und gaben Tipps, in welchen Firmen sich ein Praktikum lohnt.
Im Jahrgang 9 stehen die Abschlussprüfungen vor der Tür. Die Sprecher der gebildeten Arbeitsteams stellten ihre Projekte für die Projektprüfung vor. Auf der nächsten Monatsfeier werden sie die Ergebnisse präsentiert.
Im letzten Programmpunkt der Monatsfeier wurde aus jeder Klasse ein Vorbild des Monats geehrt. In der 7h1 war das Mohamad Hamada. Er hat es geschafft sein Verhalten und zusätzlich seine schulischen Leistungen stark zu verbessern. In der Klasse 8h1 erhielt Michelle Reich die Urkunde, da sie eine sehr verlässliche Schülerin ist, die sehr hilfsbereit, zuvorkommend und strukturiert ist, stets ihre Aufgaben gewissenhaft erledigt und sich durch nichts aus der Ruhe bringen lässt. Seoyeon Eun aus der Klasse 9h1 wurde zum Vorbild gewählt, weil sie noch keine unentschuldigten Fehlzeiten hat, ihr Arbeitsmaterial immer dabei hat und Hausaufgaben sowie Arbeitsaufträge zuverlässig erledigt. Auch die Schülerin Maram El Hmaidi aus der Klasse 9h2 wurde geehrt, weil sie noch keinen einzigen Tag in diesem Schuljahr gefehlt hat.
Unter allen Vorbildern wurde besonders Salvatore Di Benedetto aus der Klasse 8h2 hervorgehoben, als einer der freundlichsten Schüler der Schule, der immer gut gelaunt und besonders höflich ist. Er erhielt zusätzlich einen Kinogutschein.
Allen Vorbildern des Monats gratulieren wir sehr herzlich zu Ihrer Auszeichnung!
Winterzauber
Am Mittwoch, den 10.12.2025 fand um 18 Uhr in unserer Aula das traditionelle Winterkonzert unserer Schule der „Winterzauber" statt.
Die Schüler:innen der 5. und 6. Klassen begeisterten mit Chordarbietungen, zudem sorgte eine Schrottofonie, bei der mit Alltagsgegenständen musiziert wurde, für ein besonderes Klangerlebniss. Mehrere herausragende Pianist:innen präsentierten ihr Können, und auch selbst verfasste Theaterstücke wurden aufgeführt. Ein besonderes Highlight war ein Theaterstück, das in Zusammenarbeit mit einer professionellen Schauspielerin einstudiert wurde.
Die Künstler:innen haben das sehr gut gemacht, wir sind alle sehr stolz, sie boten einen gelungenen Einstieg in die winterliche Zeit und wurden vom Publikum mit großem Applaus gewürdigt.
Weihnachtspäckchenaktion 2025
Seit mittlerweile 7 Jahren sammelt die MBS nun schon von Schülerinnen und Schülern gepackte Weihnachtspäckchen für den guten Zweck.
Dieses Jahr sammelten Frau Josic und Frau Pfeifer zum dritten Mal Weihnachtspäckchen für den Verein „Streetangel“ in Frankfurt, der sich um Obdachlose in Frankfurt und dem Rhein-Main Gebiet kümmert und ihnen an der Weihnachtsfeier Päckchen austeilt, die von vielen lieben Helfern gepackt wurden.
Auch dieses Jahr beteiligten sich viele unserer Schülerinnen und Schüler und so konnten wir 137 Päckchen in Frankfurt abgeben. Enthalten waren Dinge, die für den Alltag und täglichen Bedarf notwendig sind: Hygieneartikel, Süßigkeiten, Schal, Mütze, Handschuhe, Notizblock, Stifte, Bücher, Gutscheine, usw.
Dieses Mal durften zum ersten Mal auch Päckchen für Hunde gepackt werden, was von vielen unserer Jugendlichen gut angenommen wurde.
Wir danken euch von Herzen für euer überwältigendes Engagement und die rege Teilnahme an unserer diesjährigen Päckchenaktion! DANKE 😊
Diesjähriger Vorlesewettbewerb der Jahrgangstufe 6
Auch in diesem Jahr fand im 6. Jahrgang der traditionelle Vorlesewettbewerb der Stiftung Lesen statt. Die Veranstaltung sowie die Vorbereitungszeit in den einzelnen Klassen boten wie immer eindrucksvoll Einblick in die vielfältige Leselust und das große Talent unserer jungen Leserinnen und Leser.
Bereits im Vorfeld herrschte in den fünf sechsten Klassen große Vorfreude. In jeder Lerngruppe wurden im Rahmen des Deutschunterrichts Powerpointpräsentationen zu den individuell ausgewählten Büchern von den Kindern selbst erstellt und dann in Form einer Buchvorstellung der Klasse und den Deutschlehrerinnen präsentiert. Im Anschluss wählten die Schülerinnen und Schüler ihre zwei besten Vorleserinnen und Vorleser. Dabei wurde nicht nur auf fehlerfreies Lesen geachtet, sondern auch auf eine angemessene Betonung, Tempo, Verständlichkeitund die Fähigkeit, mit der Stimme Atmosphäre zu schaffen. Die Klassensiegerinnen und -sieger bildeten schließlich das Teilnehmerfeld für den Schulentscheid.
Am Wettbewerbstag präsentierten die Teilnehmenden Ilvy (6g2), Frederik (6g1), Ben (6f1), Josip (6f2) und Benny (6f3) einer Jury bestehend aus den Deutschlehrerinnen Frau Schniepp, Frau Siebrath, Frau Hamann und Frau Farr sowie den Zweitplatzierten der Klassenentscheide ihr Können. Im ersten Teil trugen sie vorbereitete Textstellen aus selbst gewählten Büchern aus. Im zweiten Teil mussten alle eine ihnen unbekannte Textstelle aus der Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens meistern – eine besondere Herausforderung, die alle mit großer Souveränität meisterten, so dass es die Jury am Ende schwer hatte, eine schnelle Entscheidung zu treffen. Jedes Kind überzeugte auf eigene Weise durch Stil, Ausdruck oder Bühnenpräsenz.
Letztendlich setzte sich jedoch Ilva aus der 6g2 mit ihrem Buch Gansta-Oma von David Williams, dicht gefolgt von Frederik aus der 6g1 durch. Mit einer klaren und lebendigen Vortragsweise und feinem Gespür für die Stimmung des Textes gelang es den beiden die Jury zu begeistern. Frederik las beim Winterzauber eine schöne Geschichte von einem Hasen vor, der das Weihnachtsfest nicht als Braten, sondern als Haustier der Familie mitfeiert und Ilvy wird unsere Schule bald beim regionalen Kreisentscheid vertreten. Wir drücken alle die Daumen!
Der Vorlesewettbewerb zeigte erneut, wie bedeutsam Lesen auch heute noch ist – als Tor zu Fantasie, Wissen und Empathie. Zudem bot er vielen Kindern die Gelegenheit Selbstvertrauen zu gewinnen und sich in einem wertschätzenden Rahmen auszuprobieren.
Wir halten Sie/ euch auf dem Laufenden, wie es weitergeht beim Kreisentscheid 25/26!
Pädagogischer Tag an der MBS:
"Erinnerungskultur erweitern – Demokratie stärken"
Am Montag, den 24. November 2025, versammelten sich rund 60 hoch motivierte Lehrkräfte der Mendelssohn-Bartholdy-Schule (MBS), einer Kooperativen Gesamtschule des Main-Taunus-Kreises, zu einem ganztägigen Pädagogischen Tag in der Aula der Schule. Nach der Begrüßung durch Schulleiter Matthias Böcher setzten sich unter dem prägnanten Motto „Erinnerungskultur erweitern – Demokratie stärken“ die Pädagoginnen und Pädagogen ganztägig intensiv mit der Weiterentwicklung der schulischen Erinnerungsarbeit im Kontext aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen auseinander.
Die MBS ist eine zertifizierte "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" in Hessen. Die Organisation dieses bedeutenden Tages oblag dem engagierten „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage"-Team, bestehend aus Frau Trumm-Bromm, Frau Josic,, Herr Dr. Blecking und der stellvertretenden Schulleiterin Frau Dabek-Stenzel
Tatkräftige Unterstützung erhielten sie dabei von Herrn Fabian, stellv. Vorsitzender des Landesverbandes der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Hessen e.V.. Das Engagement der Schule in diesem Bereich wird zudem von Norbert Altenkamp (MdB), dem ehemaligen Bürgermeister von Bad Soden a.Ts. wohlwollend unterstützt. Der Bundestagsabgeordnete aus dem Main-Taunus-Kreis hat die Patenschaft für "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ an der MBS schon seit einigen Jahren inne.
Ziel des Pädagogischen Tages ist es gewesen, eine Brücke zu schlagen zwischen der bereits fest etablierten Erinnerungskultur an der Schule – die sich maßgeblich auf die Verbrechen des Nationalsozialismus (1933-1945), die Ausgrenzung der jüdischen Minderheit, die Verfolgung politischer Gegner und Andersdenkender, den Beginn des Zweiten Weltkriegs und den Völkermord an Juden, Sinti und Roma sowie Menschen mit Behinderungen konzentriert – und den komplexen und vielfältigen Realitäten der heutigen Migrationsgesellschaft in Deutschland nach 1989.
Im Fokus der Workshops und den dort stattfindenden Diskussionen standen daher aktuelle gesellschaftliche Phänomene wie Alltagsrassismus, Antisemitismus, Gewalt gegenüber Frauen, Homophobie und Geringschätzung gegenüber Menschen mit Beeinträchtigungen. Ein wesentlicher Bestandteil der gemeinsamen pädagogischen Arbeit an diesem Tag war es, konkrete Strategien zu entwickeln, um diese Phänomene bei Schülerinnen und Schülern überhaupt zu erkennen und diesen mit pädagogischen Mitteln angemessen zu begegnen. „Wenn es dauerhaft gelingen sollte, ein respektvolles Miteinander im Schulalltag zu erreichen, wäre das schon ein großer pädagogischer Erfolg“, äußerte zuversichtlich Frau Dabek-Stenzel, stellv. Schulleiterin an der Mendelssohn-Bartholdy-Schule.
Die Lehrkräfte nutzten den Tag intensiv auch dazu, um verbindliche Lerninhalte zu diesem Themenbereich in allen Jahrgangsstufen und Schulzweigen fest zu verankern. Hilfreich sind dabei auch die Recherchen im Internet wie etwa auf der Webseite der Bildungsstätte Anne-Frank gewesen, die eigens für Schulen ein App u.a. zu dem Thema „Alltagsrassismus erkennen“ entwickelt hat. Aber auch auf der Webseite der Bundeszentrale für politische Bildung wurde zu der Thematik eifrig recherchiert. Dabei konnten schon etliche neue Einsichten in diesem Bereich gewonnen werden. Bei einer großen Mehrheit der Lehrkräfte an der MBS ist damit die Hoffnung verbunden, dass durch die Ausweitung der angedachten schulischen Projekte das Verständnis für die elementare Wichtigkeit unserer Grundrechte bei den Schülerinnen und Schülern nachhaltig gestärkt werden kann.
Die Ergebnisse des Pädagogischen Tags werden bei der angedachten Fortschreibung des Schulprogramms der MBS curricular verbindlich einfließen, da ist sich Schulleiter Matthias Böcher im Sinne der Nachhaltigkeit pädagogischer Arbeit schon jetzt sehr sicher.
Skibazar an der MBS
Am Freitag, den 14.11.2025 von 17 - 19 Uhr fand in der Aula unserer Schule der diesjährige Skibazar statt, der wie jedes Jahr von engagierten Eltern organisiert wurde. Ein besonderer Dank gilt dabei Frau Anderka für die hervorragende Planung und Durchführung.
Angeboten wurden gut erhaltene Skisachen aus den vergangenen Skifahrten sowie weitere Wintersportartikel. Viele Lernende, darunter auch der aktuelle Jahrgang der 7. Klassen, wurden fündig, denn die Skifahrt steht im März an. Auch Geschwisterkinder nutzten die Gelegenheit, passende Ausrüstung zu entdecken.
„H.O.P.E“
Am 23. und 24. Oktober nahmen die Klassen 7g1 und 7g2 am Klimacamp von hope4school teil. Mit großem Engagement arbeiteten die Lernenden mit den iPads an Ideen für die App „H.O.P.E“. Diese App soll helfen, Klimaschutz im Alltag einfacher und spannender zu gestalten. Besonders kreativ wurden die Klassen bei der Entwicklung von Beiträgen für das „Winterspezial“, das rund um die Winterzeit veröffentlicht wird. Darin wird es kleine Challenges geben, die zum Mitmachen anregen und zeigen, wie man mit einfachen Aktionen einen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann. Ein weiteres Highlight war die Teilnahme an der Aufnahme eines Podcasts, in dem die Jugendlichen ihr Wissen und ihre Gedanken rund um den Klimawandel teilen konnten. Die beiden Tage boten viele spannende Einblicke und haben gezeigt, dass Klimaschutz Spaß machen und inspirieren kann!
Lesenacht in der MBS
Am Mittwoch, den 01.10.2025, verwandelte sich unsere Schule in einen schaurig-gemütlichen Ort: Die alljährliche Lesenacht stand in diesem Jahr ganz im Zeichen von „Halloween“. Frau Hartlich übernahm die Organisation, tatkräftig unterstützt von Frau Funk und Frau Bytyqi.
20 Kinder aus den Jahrgängen 5 bis 7 wagten sich auf dieses besondere Abenteuer und übernachteten in der Schule. Sie lauschten spannenden Gruselgeschichten, lasen gemeinsam, entdeckten Legenden rund um die MBS und den Eichwald, machten eine nächtliche Wanderung durch den Wald und schauten zusammen einen passenden Film. Damit auch das Kulinarische nicht zu kurz kam, bereiteten die Eltern ein fantasievolles Gruselbuffet vor – dafür ein großes Dankeschön! Nicht vergessen werden sollen auch einige Lernende der 10g1 und der 6f3, die vor der Lesenacht bei den Vorbereitungen halfen. Vielen Dank für eure Unterstützung!“
Kinderfest in Sulzbach
Am Sonntag, den 31.08.2025 fand das von der Gemeinde Sulzbach organisierte Kinderfest statt, ein schöner Tag voller Spiel, Spaß und guter Laune. Auch die Mendelssohn-Bartholdy-Schule war mit dabei: Der Förderverein sowie viele engagierte Eltern haben einen Kuchenstand betrieben. Die leckeren Kuchen wurden zuvor von Eltern gebacken und vor Ort verkauft. Der Erlös kommt der Skifahrt unseres 7. Jahrgangs zugute – vielen Dank an alle, die mitgeholfen, gebacken oder gekauft haben. Ein besonderer Dank gilt dem Förderverein für die Organisation sowie allen helfenden Händen für ihren Einsatz.
Zemfira Mamedzade unter den Prämierten beim hessischen Schülerschreibwettbewerb zum Thema „Abenteuer“
Junge Schreibtalente geehrt: 100 hessische Schülerinnen und Schüler wurden am 16. Mai 2025 im Museum Wiesbaden für ihre Briefe zum Thema „Abenteuer“ im Rahmen des 7. Schülerschreibwettbewerbs der Stiftung Handschrift von Kultusminister Armin Schwarz ausgezeichnet - darunter auch Zemfira Mamedzade aus der Intensivklasse 1 (aktuell 10R1). Für den kompletten Artikel mit Bildern, bitte hier klicken.
Theater in der MBS
Am Montag, den 30.06.2025 haben die Klassen 6g1 und 6g2 ihr traditionelles Anti-Mobbing-Theater-Projekt aufgeführt. Das Buch "Ich hätte Nein sagen können" von Annika Thor wurde als Theaterstück in Zusammenarbeit mit dem Galli Theater Frankfurt mit Musik und einem eindrucksvollem Bühnenbild und Kulisse dargestellt. Die Kinder überzeugten mit Ihrem Engagement und einer eindrucksvollen Vorstellung. Geendet hat der Abend mit einem schönen, großen gemeinsamen Klassenfest.
Ein Tag in Sraßburg
Die Mendelssohn-Bartholdy-Schule bietet jährlich einen Ausflug in die Stadt Straßburg in Frankreich für die 9ten und 10ten Klassen an. Dieser Tag soll dazu dienen, die Kenntnisse in Französisch aufzubessern und eine neue Stadt kennenzulernen.
Morgens fuhren wir Kinder und die Lehrkräfte um 8 Uhr mit dem Reisebus nach Straßburg und gegen 10:30Uhr kamen wir an. Gemeinsam liefen wir anschließend zum Straßburger Dom, wo wir für 1 Stunde Freizeit in kleine Gruppen entlassen wurden und um die Stadt zu erkunden. Unsere Gruppe nutze dies aus, um gemeinsam Frühstücken zu gehen.
Danach trafen wir uns wieder gemeinsam und machten eine 1-stündige Bootsfahrt durch die Stadt. Hierbei bekamen wir bei einer Stadtrundfahrt viele interessante Informationen über die Stadt und ihre Geschichte. Danach konnten wir nochmal in kleinen Gruppen das Flair von Straßburg genießen.
Um 16:00Uhr versammelten wir uns erneut am Dom, um die Rückfahrt anzutreten. Gegen 18:30 Uhr kamen wir alle wieder an der Schule an.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Ausflug eine schöne Möglichkeit ist, die Stadt zu erkunden, französisch zu sprechen, eine neue Kultur kennenzulernen und einen schönen Tag zu verbringen. Wir können es jedem empfehlen.
Nele Grosche (9g1) & Zada Skaljic (9g1)
Streitschlichterprüfung
Am Montag, den 12.05.2025 hatten wir unsere Streitschlichterprüfung, nach so vielen Lernstunden war es dann auch endlich soweit. Am Anfang des Tages hatten wir bis zur 3.Stunde noch Unterricht und danach die Prüfung.
Am Anfang der dritten Stunde haben wir erst die „alten“ bzw. die schon ausgebildeten Streitschlichter geholt. Als dann aber alle da waren, hatten wir noch viel Zeit, um alles zu wiederholen und zu lernen. Nach dem Wiederholen bzw. Lernen, hat uns Frau Britz ein paar Snacks besorgt. Wir haben uns dann alle etwas gestärkt, bis dann auch die erste Prüfung stattgefunden hat. Wir waren alle sehr aufgeregt.
Nach drei Durchgängen hatten wir alle die Prüfung gemacht. Es war ein sehr erleichterndes Gefühl. Danach hatten wir noch ein bisschen Pause, währenddessen haben sich Frau Hartlich, Frau Britz, Frau Rangoonwala besprochen. Nach und nach wurden wir alleine zu ihnen gerufen. Dort wurde uns dann ein Feedback gegeben und die Urkunde für die bestandene Prüfung ausgehändigt. Das Feedback hat uns sehr geholfen. Wir waren alle sehr glücklich und stolz auf uns. Dann haben alle Streitschlichter, die da waren, ein Foto mit den Urkunden gemacht. Und natürlich haben wir noch die Dienste für die Pausen eingeteilt.
Als Abschluss für diesen tollen Tag sind wir dann noch in den Park gegangen und haben Pizza gegessen. Es war ein sehr toller Tag und auf jeden Fall ein Erfolg.
Liebe Grüße
Aliana, Saskia aus der 6g2 und allen Streitschlichtern
Bericht über den Besuch im Konzentrationslager Buchenwald
Vor kurzem haben wir, die Klassen 10g1 und 10g2, das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald besucht.
Schon beim Betreten des Geländes war die Stimmung sehr angespannt und bedrückend. Niemand hat gelacht, weil jeder ungefähr wusste was an diesem Ort vor fast 80. Jahren geschah. Überall sah man alte Gebäude, leere Flächen und Reste der Baracken, in denen die Menschen damals leben mussten, gequält wurden und verbrannt worden ist.
Am meisten hat mich das Krematorium bedrückt. Dort wurden die Leichen der Menschen verbrannt, die im Lager gestorben sind. Die großen Öfen sind noch zu sehen, und man kann sich kaum vorstellen, was dort passiert ist. Ich fand es sehr erschreckend, wie alles genau organisiert war. Auch der Raum, in dem die Leichen gelagert wurden, war sehr bedrückend. Dort gab es eine Rutsche, wo die Leichen runter geworfen wurden und einen Aufzug, in die die Leichen geschleppt worden sind, um dann zur Asche verbrannt zu werden. Die Asche wurde dann auf dem Gelände verstreut. Das wusste ich vor meinem Besuch nicht.
Überrascht hat mich, wie genau alles geplant war. Es gab Listen mit Namen, Zahlen und Aufzeichnungen über die Menschen im Lager. Auch dass das Lager so nah an der Stadt Weimar liegt, fand ich erstaunlich. Es ist schwer zu verstehen, dass so viele Menschen davon wussten und nichts dagegen tun konnten. Außerdem fand ich es sehr interessant, dass es viel weniger Frauen im Lager waren als Männer.
Ich möchte gerne mehr darüber erfahren, wie die Menschen im Lager gelebt haben. Wie sah ihr Alltag aus? Auch interessant wäre es für mich, mehr über kleine Kinder in dem Konzentrationslager zu erfahren. Wie wurden sie behandelt? Haben viele von ihnen überlebt?
Der Besuch im Konzentrationslager Buchenwald war für mich sehr bewegend. Es war traurig zu sehen, was den Menschen dort passiert ist. Gleichzeitig ist es wichtig, sich daran zu erinnern, damit so etwas nie wieder passiert.
Charlotte Schäfer
Förderverein der MBS stellt sich neu auf
Der Förderverein der Mendelssohn-Bartholdy-Schule hat einen neuen Vorstand gewählt. Eva Chami wurde als erste Vorsitzende einstimmig gewählt, Osana Kleinsteuber ist neue stellvertretende Vorsitzende. Sabine Carl wird zukünftig Kassenwartin, Axel Felmy und Axel Hutt sind die neuen Kassenprüfer. Als Beisitzer sind Sabina Christian und Claudia Olschewski im Gremium aktiv, Silvia Erdmann wurde vom Vorstand zur Schriftführerin ernannt.
Das neue Fördervereinsteam ist entschlossen, das Engagement für die Schule in den kommenden Jahren zu intensivieren und die schulischen Projekte sowie Aktivitäten noch stärker zu unterstützen. Zu den geplanten Aktivitäten des neuen Vorstands gehören unter anderem die Unterstützung bei der Benefizveranstaltung "Sponsorenlauf im April" sowie Support von Schulprojekten wie der Wattenmeerfahrt als auch die Begleitung von schulischen Veranstaltungen mit Speisen und Getränken wie dem Winterzauber und dem Tag der offenen Tür.
Der Förderverein der MBS lädt alle Interessierten dazu ein, sich aktiv an den kommenden Projekten zu beteiligen und gemeinsam für eine starke Schulgemeinschaft einzutreten.
Bericht Projekttag (29.01.2025)
Die Klassen 9g1 und 9g2 besuchten das Haus am Dom in Frankfurt als Gedenken der 80 Jahre Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz. Dort behandelten sie Themen wie Holocaust, wachsender Antisemitismus in Deutschland und in Europa, Vorurteile, Verbreitung der Lügen in sozialen Medien und ein bisschen Nahostkrieg. Im Haus am Dom trafen sie die Mitglieder des Abrahamischen Teams, das aus vier Referenten mit verschiedenen Religionen (Judentum, Islam und Christentum) besteht.
Als Einführung schauten die Schüler:innen Tagesschau-Nachrichten und Interviews mit jüdischen Zeitzeugen unter anderem Frau Friedländer, Frau Doniecka und Herr Schwarzman, die die Gefangenschaft im Konzentrationslager Auschwitz überlebten und davon berichteten. Nach einer kurzen Pause begannen die Referenten auf dem Podium, über ihre eigenen Erfahrungen, familiäre Geschichte und ihre persönlichen Stellungen zu den Themen zu erzählen und wie dieses Ereignis ihr Leben beeinflusste. Zudem redeten sie über Lügen und Vorurteile in sozialen Medien und unterstrichen mehrmals die Aussage, dass man nicht an alles glauben sollte, das man in den sozialen Medien liest. Man sollte Dinge hinterfragen, versuchen, seine eigene Meinung zu bilden und nicht Meinungen anderer ohne zu überprüfen aufzunehmen. Auch das heutige Antisemitismus in Deutschland und anderen Ländern wurde thematisiert. Synagogen werden streng überwacht, Tragen von Kippa, eine jüdische Kopfbedeckung, in öffentlichen Plätzen sei gefährlich, wie der Zeitzeuge Roman Schwarzman in einem Interview berichtete. Zwischendurch wurden auch die Meinungen und Erfahrungen der Schüler:innen gefragt.
Nachdem die Schüler:innen von der ca. 30-minütigen Pause zurückkamen, startete pünktlich um 12 Uhr die Live-Übertragung aus dem Bundestag. In der Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus hielten die Bundespräsidentin, Bundespräsident und der Zeitzeuge Roman Schwarzman aus Odessa, der sein Leben für den Erhalt des Gedenkens widmet, Reden. Es wurde hervorgehoben, dass dieses Geschehen nicht in die Vergessenheit geraten sollte und das historische Bewusstsein wichtig ist. Die Redner erinnerten uns daran, dass man die „historische Verantwortung niemals entziehen“ dürfe, und das Thema dürfe nicht verschwinden. Besonders die Aussagen der Zeitzeugen fanden viele Schüler:innen interessant und dass die Referenten ihre eigenen Lebensgeschichten erzählten, wie diese Vergangenheit das Leben der Familien und Kinder prägt, welchen Einfluss das noch auf die Gegenwart hat, auch wenn der Krieg beendet ist und wie verschiedene Religionen zu diesem Thema stehen. Für Einige waren die live-übertragenen Gedenkreden aus dem Bundestag ebenfalls interessant. Viele nachdenkliche Aussagen, darunter „Alle sind Menschen“, „Nur als Gemeinschaft kommen wir voran“, „Ihr seid die Generation, die das übernehmen muss“, „Nie wieder“, „Nehmt die Feinde der Demokratie ernst“ und „Assoziale Medien“ blieben in den Köpfen der Schüler:innen.